Es geht los!!!

Auf unsere Reise nach New York haben wir uns überhaupt nicht lange vorbereitet. Als wir erfuhren, dass ich doch noch Urlaub genehmigt bekomme, buchten wir zwei Flugtickets (650€ p.P. mit Umstieg in der Schweiz), packten die Koffer mit dem Nötigsten und kauften zwei Reiseführer. Unsere Koffer blieben fast leer, weil wir dachten, dass man in New York Klamotten gut und günstig kaufen kann. Falsch gedacht, aber dazu später etwas mehr. Worauf wir uns gewissenhafter vorbereitet haben, war das Planen unserer Fressstrecke. Internet wurde durchforscht, Freunde ausgequetscht und natürlich zogen wir uns alle auf die USA bezogene Dokus unseres Ess-Gurus, Anthony Bourdain, rein. Als ich unsere endgültige To-Do-Liste nochmal checkte, waren mir zwei Sachen klar: wir werden mit 100%-er Wahrscheinlichkeit wieder mal NICHT abnehmen und wir werden nicht mal die Hälfte der Restaurants schaffen können, die wir uns vorgenommen haben. Scheiß drauf, wir haben ja vor, in den USA neue Hosen zu kaufen… New York, wir kommen!

Ab nach New York
Die Straßen von New York

Wie man am JFK ein Taxi kriegt!


Das erste, was mir in New York vor dem JFK-Terminal ins Auge fiel, waren die berühmten gelben Taxis. Eine lange Schlange dieser Taxis, aber eine noch länger Schlage Menschen, die auf diese Taxis warteten. Hier der Beweis:

Auf Taxi warten in New York
Das kann dauern!

 

Taxischlange in New York
Die Taxifahrer müssen auch warten!

 

Gleich kriegen wir ein Taxi
Gleich sind wir endlich dran…

Mit dem Taxi nach Manhattan dauert es knapp eine Stunde und es gilt ein gesetzlich regulierter Pauschalpreis vom JFK zu jedem Ort auf der Insel Manhattan und umgekehrt. Diese JFK-Taxi-Flat-Rate kostet 52$. Aber die Taxifahrt lohnt sich absolut. Erstens, weil sie die bequemste Art ist mit Gepäck nach Manhattan zu kommen. Eine direkte ÖPNV-Verbindung gibt es leider nicht. Und Zweitens, weil man auf diese Weise einen ersten Eindruck von New York bekommt.

New York, New York!
New York, New York!

Günstig in New York übernachten? Schwierig! Aber wir haben eine Alternative!


Man muss sagen, dass Hotels in New York, besonders auf Manhattan extrem teuer sind. Zusätzlich zu den Touristen sorgen vor allem die Geschäftsreisenden mit dicken Spesenkonten für gut ausgebuchte Hotels und somit auch die hohen Zimmerpreise. Zum Zeitpunkt unserer Suche gab es nichts unter 200€ die Nacht, deswegen kam uns „Airbnb“ sehr gelegen. Hier vermieten Menschen privat ihre Wohnungen oder ein Zimmer für eine Nacht oder mehr. Auf diese Weise gewinnen außer dem Staat alle. Der Tourist kommt relativ billig unter, außerdem lernt er Mensch und Kultur unmittelbaren vor Ort kennen. Der Vermieter kann in der Zeit, in der er die Wohnung oder das Zimmer nicht braucht was dazuverdienen. Und der Staat? Tja, der geht leer aus. Da die New Yorker dafür eigentlich ein Gewerbe anmelden und eine Hotellizenz erwerben müssten, macht das Finanzamt regelrecht Jagt auf sie. Aber das soll uns hier nicht kümmern.
Für die 10 Tage in New York haben wir insgesamt vier verschiedene Bleiben gebucht:
• 03.10. – 07.10. über Airbnb gesucht und gefunden ein Zimmer bei einem netten Mädchen Namens Lani im „Stuyvesant Town“ an der East Side von Manhattan.
• 07.10. – 08.10. haben wir einen Kurzausflug mit den berühmten Greyhound-Buslinien nach Atlantik City gemacht und dort eine Nacht im Hotel „Caesars“.
• 08.10. – 09.10. zur Feier meines Geburtstags im „Blue Moon Hotel“ wieder auf Manhattan.
• 09.10. – 13.10. und schließlich wieder über Airbnb bei Franco, den wir aber leider nicht kennenlernen konnten, im angesagten Viertel Bushwick in Brooklyn.
Bei Lani angekommen, fühlten wir uns gleich wie Zuhause. Sie war (wie alle Amerikaner die wir kennenlernten) sehr freundlich und zuvorkommend. Und wir hatten Glück. Eigentlich haben wir nur ein Schlafzimmer bei ihr gebucht, aber da sie am nächsten Tag ihre Oma in Florida besuchte, konnten wir die ganze Wohnung nutzen. Nach einem kurzen Kennenlernen, sind wir rausgegangen, um die Umgebung zu erkunden, uns amerikanische Prepaid-SIM-Karten und was zum Essen zu besorgen. Wir haben einen Bio-Supermarket entdeckt und darin über eine Stunde verbracht. Nicht alles dort war wirklich Bio, aber die Vielfalt an Leckereien war erdrückend.

Diese Vielfalt!
Diese Vielfalt an Bier!

Und vieles war so neu für uns. Wir haben uns für Bohnen-Nachos & Erbsen-Chips entschieden. Essen gehen in New York werden wir morgen!

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2 Comments

  1. Die Schlangen zu den Taxis in New York sind wirklich so lang :/ Coole Fotos, weiter so!

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